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Unfall im Jungfrau-Massiv:Der Auditor erhebt gegen Urteil des Militärgerichts 7 Appellation
Am 12. Juli 2007 stürzten 6 Rekruten der Gebirgsspezialisten-RS Andermatt vom Rottalsattel 1000 Meter auf den darunterliegenden Rottalgletscher in den Tod. Wie immer in der Schweiz mahlten die Mühlen der Jusitz langsam bzw. langsamst. Erst Jahre später kam es überhaupt zu einem Prozeß. Nun hat der Auditor gegen das in dem Prozeß gefällte Freispruchsurteil Revision erhoben, berichtet die Internetzeitung Schweizer-Armee.ch:
Das Militärgericht 7 hat am 20. November 2009 die beiden wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Nichtbefolgung von Dienstvorschriften angeklagten Bergführer von allen Anklagepunkten freigesprochen.
Sie wurden beschuldigt, den Unfall im Jungfrau-Massiv vom 12. Juli 2007, der sechs Armeeangehörigen das Leben gekostet hatte, fahrlässig verursacht zu haben.
Gegen dieses Urteil hat der Auditor des Militärgerichts 7 nun Appellation erhoben. Das Appellationsverfahren wird vor dem Militärappellationsgericht 2 stattfinden.
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25.11.2009
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