Todes-Raser zog bis vors Bundesgericht, er fährt gemäß Blick jedoch bis heute weiter Auto
Ein 25-jährigerr Bordell-Geschäftsführer schweizerischer Nationalität war im Juni 2005 nachts mit einem getunten Rally-Fahrzeug Subaru Impreza auf der Autostraße zwischen Werthenstein und Malters LU unterwegs.
Mit einer Geschwindigkeit von mindestens 188 Kilometern pro Stunde rast der Lenker in eine Rechtskurve. Erlaubt wären 100 Kmh.
Das Auto flog in dreieinhalb Metern Höhe in einen Baum. Die beiden Mitfahrer, ein 22-jähriger Schweizer und ein 25-jähriger Mazedonier, wurden aus dem Wagen geschleudert. Sie starben auf der Unfallstelle, berichtet die Basler Zeitung.
Der Blick berichtet:
Im Verfahren stellt sich heraus, daß Marco H. mehrfach einschlägig vorbestraft ist: Mehrmals wurde er mit massiv überhöhter Geschwindigkeit erwischt und mit hohen Bußen bestraft. Auch wegen Mißbrauchs von Ausweisen und Schildern sowie Führens eines nichtbetriebssicheren Fahrzeugs wurde er bestraft. Außerdem wurde er wegen verbotenen Waffentragens gebüßt.
Und das Schlimmste: Marco H. fährt noch immer Auto. Der Klubbesitzer aus dem Aargau hat laut Gericht vier Toyota auf sein Geschäft eingelöst.
Der Autolenker, dessen Mitfahrer bei einem Unfall starben, ist zu Recht gleichzeitig wegen Gefährdung des Lebens und wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden, urteilte nun das Bundesgericht. Der Raser hatte bis vor das Bundesgericht gegen das bisherige Urteil rekurriert.